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    Kleintierinfo

    1. Allgemeines über Campbell-Zwerghamster
    2. Allgemeines über Degus
    3. Allgemeines über Frettchen
    4. Allgemeines über Hamster
    5. Allgemeines über Hasen
    6. Allgemeines über Hörnchen
    7. Allgemeines über Mäuse
    8. Allgemeines über Meerschweinchen

     

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    Allgemeines über Campbell-Zwerghamster

    Campbell Zwerghamster (Phodophus sungorus campbelli)

    Vorkommen: Steppenlandschaften in Asien, in der Mandschurei, Mongolei und Nord China
    Größe: 10 - 12 cm
    Gewicht: 35 - 50 g
    Lebensweise: nachtaktiver Einzelgänger
    Ernährung: Getreidekörner, Samen, Insekten
    Tragzeit: 21 Tage
    Zahl der Jungen: schwankend zwischen 2 und 10 pro Wurf
    Höchstalter: 2 Jahre

    Die Campbell Zwerghamster sind weniger bekannt wie die Dschungarischen Zwerghamster, obwohl sehr nahe verwandt. Die nahe Verwandtschaft führt häufig zu Verwechslungen mit den Dschungaren. Benannt wurde diese Hamsterart, Anfang des 19. Jahrhunderts, nach seinem Entdecker Thomas Campbell.

    Da beide Rassen sich ziemlich ähnlich sind, wurde oft versucht diese Tiere zu verpaaren.
    Allerdings mit mäßigem Erfolg.

    Campbells Zwerghamster sind dämmerungsaktiv und suchen am späten Nachmittag und Abend ihr Futter.
    Bei der Aufzucht sind beide Elterntiere beteiligt
    Campbell Zwerghamster gehören zu den kurzschwänzigen Zwerghamstern und sind in vielen Farben bekannt. Durch Zucht entwickeln sich ständig neue Farbschläge.

     

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    Allgemeines über Degus

    Haltung und Pflege von Degus!

    Degus gehören zu den Nagetieren und sind in ganz Chile heimisch.
    Die Lebenserwartung der Degus beträgt durchschnittlich 4 bis 5 Jahre.
    Die Tiere sind bei Haltung in Menschenhand das ganze Jahr über zeugungsfähig und bereits nach 2 Monaten (Weibchen) bzw. 3 Monaten (Männchen) geschlechtsreif.
    Darum sollte man sich bereits vor der Anschaffung sehr gut überlegen, ob man eine paarweise Haltung anstrebt.
    In der Regel wirft das Deguweibchen ca. 5 Jungtiere (aber auch bis zu 10 Stück sind möglich) nach einer Tragzeit von ca. 3 Monaten, wobei die Jungtiere bereits fast voll entwickelt auf die Welt kommen.
    Um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, sollten nur gleichgeschlechtliche Tiere gehalten werden, wenn nicht die Züchtung angestrebt wird.

    Wie bei vielen anderen Tieren gilt auch hier: Die Tierheime sitzen bereits voll mit "unerwünschtem" Nachwuchs und mit Tieren, derer man überdrüssig geworden ist.
    Die Verantwortung setzt immer vor der Anschaffung von Tieren ein.

    Geschlechtsbestimmung

    Bei weiblichen Degus beträgt der Abstand zwischen Harnröhrenzapfen und After wenige Millimeter. Unter dem Harnröhrenzapfen erkennt man querliegend die verschlossene Scheide, welche sich nur während der Paarungsbereitschaft öffnet.
    Beim männlichen Degu beträgt der Abstand ca. 1 cm, mit einer Hautfalte in Längsrichtung.

    Folgende Punkte sind vor einer Anschaffung zu bedenken:

    Pflegeaufwand - Käfig saubermachen - Fütterung - Beschäftigung mit den Tieren

    Ist jemand in der Familie gegen Tierhaare, Heu oder Einstreu bzw. Staub allergisch?

    Was passiert mit den Degus im Urlaub? Je nach Käfiggröße muss jemand in die Wohnung kommen, um sie zu versorgen - oder die Degus müssen zu jemandem gebracht werden. Gibt es jemanden, der diese Verantwortung während Urlaubes auf sich nimmt?

    Für Kinder sind Degus nur bedingt geeignet, jedoch sind genaue Altersangaben schwierig, weil Kinder die mit Tieren aufwachsen normalerweise leichter mit Degus zurecht kommen, als Kinder die kaum Kontakt zu Kleintieren hatten.
    Nicht jeder Degu wird zahm und eignet sich zum Streicheltier für jüngere Kinder. Aber auch Handzahme Degus können ungewollt Kratzer hinterlassen, weil sie relativ scharfe Krallen haben.

    Degus haben eine Lebenserwartung von ca. 4-5 Jahren.
    In Einzelfällen können sie aber bis zu 10 Jahre alt werden! Dies erfordert ein genaues überlegen, ob man über diesen Zeitraum für das Tier sorgen kann und will.

     

    Deguheim und Futter

    Degus sind wirkliche Nagetiere, vor deren Zähnen kaum etwas sicher ist. Entsprechend muss das Heim gewählt werden. Der Zoofachhandel hält spezielle Kleintierheime für Degus bereit oder ist in der Lage diese zu besorgen.
    Futter- und Wasserbehälter sollten unbedingt aus Ton sein. Auf keinen Fall aus Kunststoff, weil dieser bei Degus eine Lebenserwartung gegen null hat.
    Wegen des starken Nagetriebes sollten Degus auch nicht unbeaufsichtigt in der Wohnung laufen gelassen werden, weil auch Kabel vor ihnen nicht sicher sind.
    Der Nagetrieb der Tiere muss aber in jedem Fall befriedigt werden. Bewährt haben sich auch hier z.B. Äste von ungespritzten Obstbäumen die in das Kleintierheim gelegt werden.
    Auch Birken oder Weiden sind geeignet, inklusive Laub.
    Frisches Futter und frisches Wasser sind täglich zu geben. Auch Grünkost wird genommen, obwohl der Verdauungstrakt der Tiere problemlos mit "kargem" Futter zurecht kommt, wie Baumrinden und Gräser, die sie in ihrer Heimat finden.
    Darum ist frisches Heu für Degus "Grundnahrungsmittel" und sollte alle zwei bis drei Tage erneuert werden. Eine Heuraufe ist nicht erforderlich.
    Degufutter darf auf keinen Fall zu fetthaltig sein. Als Grundfutter eignet sich ein gutes Meerschweinchenfutter, dem man noch Pellets aus Getreide und Heu hinzufügen kann. Um der weitverbreiteten Diabetes bei Degus entgegen zu wirken, können die Pellets auch als "Alleinfutter" gegeben werden, wenn man immer frisches Heu zur Verfügung stellt.
    Sehr geeignet sind auch Gräser, Petersilie, Löwenzahn und Spitzwegerich, die zumindest im Sommer problemlos gesammelt werden können.

    Alle Degus fressen gern süßes. Wegen der bereits erwähnten Anfälligkeit für Diabetes sollte darauf weitgehend verzichtet werden. Besser ein Gemüse, wie zum Beispiel Petersilienstängel, als Leckerbissen oder "Belohnung" zu geben, indem dieses "nur aus der Hand" gereicht wird. So bleibt es immer etwas "besonderes".

    Übrigens wird "Grünzeug" gern vergraben für "schlechte Zeiten". Hier ist darauf zu achten, dass sich keine verdorbenen Futterreste unter der Einstreu ansammeln und so zu Krankheitsherden mutieren.

    Als Einstreu eignen sich fast alle Arten von Kleintierstreu die im Handel angeboten werden.
    Maisstreu, Strohpellets, aber auch Hobelspäne oder Rindenstückchen.

    Degus lieben, genau wie Chinchillas, ein Sandbad. Obwohl das Fell der Degus nicht so empfindlich ist, wie das Chinchillafell, sollte man die gleiche Art Badesand verwenden. Im besten Fall also den Attapulgussand. Zur Not tut es auch Vogelsand ohne Grit oder andere grobe Bestandteile.

     

    Eingewöhnung und "Zähmung"

    Die Degus werden meistens zahm, zum Teil sogar sehr anhänglich, jedoch bleiben manche scheu. Hier hilft nur die nötige Geduld und auch die Einsicht, wenn ein Tier nicht handzahm werden sollte, was durchaus vorkommen kann.

    Das Kleintierheim sollte schon vor dem Einzug des Degus vorbereitet und eingerichtet sein und an einer ruhigen Stelle stehen, an der es nicht zieht.
    Auch das richtige Futter sollte bereits vorhanden sein.

    Wenn die Degus einziehen, werden sie vermutlich zunächst verschreckt sein. Darum sollte man das Transportbehältnis in das Degu-Heim stellen und die Tiere selbst heraus kommen lassen, um sie nicht noch unnötig in Panik zu versetzen.
    Den Käfig ruhig verschließen und sich zurück ziehen zum beobachten, ist in diesem Moment das richtige. Nur Tiere die bereits an Menschen gewöhnt sind, können direkt in die Hand genommen werden. Aber auch hier ist eine Gewöhnung an die neue Umgebung zu beachten.
    Die Eingewöhnung der Degus kann je nach Tier unterschiedlich lange dauern. Das ist abhängig davon, welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben. Sie werden anfangs wahrscheinlich noch schnell mit einem lauten Warnruf verschwinden, sobald jemand an den Käfig tritt. Da hilft nur Geduld und keine schnellen Bewegungen in Käfignähe.

    Futter und Wasser müssen natürlich gereicht werden, wohingegen die Reinigung das Degu-Heimes in den ersten Tagen etwas "vernachlässigt" werden kann.

    Bei den meisten Kleintieren ist der Weg über das Futter eine gute Möglichkeit vertrauen aufzubauen und die Tiere zu zähmen.
    Bei Degus kann diese Vorgehensweise fatale Folgen haben.
    Besonders scheue Degus neigen dazu, das dargereichte Futter schnell zu schnappen, um damit zu verschwinden. Dabei wird nicht immer zwischen dem Futter und der Hand des Pflegers unterschieden, was zu schmerzhaften "Fehlbissen" führen kann.
    Bei mehreren Degus kann auch der Futterneid zu "Fehlbissen" führen. Darum bietet man das Futter am besten zwischen den Fingerspitzen an. Der Pfleger selbst sollte möglichst keine Schreckreaktionen zeigen, auch wenn's schwerfällt.

    Um die Tiere an die Hand des Pflegers zu gewöhnen, ist es hilfreich die Hand ohne Futter, ruhig, in den Käfig zu legen damit die Tiere sie durch beschnuppern und beknabbern kennen lernen können.

    Wenn das geschafft ist, kann man versuchen, die Tiere mit dem Zeigefinger an den Wangen zu kraulen. Zeigen die Degus keine Angst mehr kann man versuchen, sie mit etwas Heu zusammen in die Hand und auch aus dem Käfig zu nehmen, ohne sie zu umgreifen, weil sie davor noch erschrecken.

    Diese Eingewöhnung dauert meist nur wenige Tage, kann sich aber, wie oben bereits erwähnt, auch über mehrere Wochen hinziehen.

     

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    Allgemeines über Frettchen

    Frettchen Info

    Die Tiere sind in der Regel sehr verspielt, allerdings, wie alle anderen Tiere auch, kein Spielzeug. So niedlich Frettchen auch sind, es sind keine reinen 'Kindertiere'.
    Man sollte sich also vor der Anschaffung sehr genau informieren. Auch muss man sich darüber im klaren sein, ob die Tiere in der Wohnung oder im Freiland gehalten werden sollen.

    Insbesondere der strenge Geruch, vor allem bei unkastrierten Rüden, führt häufig dazu, dass die Tiere sich im Tierheim wiederfinden. Das Geruchsproblem ist bei Freilandhaltung natürlich nicht so gravierend. Bei einer Wohnungs- oder Volierenhaltung ist zu beachten, das im Futterkäfig keine Einstreuprodukte verwendet werden, weil die Tiere immer einen Teil des Futters verschleppen, um es für 'schlechte Zeiten' zu bunkern. (Sie können ja nicht wissen, dass ihr 'Dosenöffner' immer dafür sorgt, den Tisch gedeckt zu halten) Am Futter anhaftende Einstreu, die ansonsten unweigerlich mitgefressen wird, kann zu lebensgefährlichen Darmverschlüssen führen.
    Zum 'Verstecken' des Futters können Tücher in den Käfig gegeben werden. Auf keinen Fall aber Frottee oder andere Schlingenware. Die Tiere könnten sich strangulieren, oder durch verhaken die Krallen ausreißen. Am besten eignen sich alte Bettlaken oder Shirts.

    Frettchen haben ihr eigenes Naturell. Sie lassen sich nicht wie Hunde 'erziehen'. Sie sind jedoch lernfähig, so dass es mit ein wenig Geduld möglich ist, die Tiere weitgehend stubenrein zu bekommen, indem sie an eine Katzentoilette gewöhnt werden. Es kann normale Katzenstreu verwendet werden.
    Zu guter Letzt: Frettchen sind keine Einzelgänger. Artgerecht ist eine mindestens paarweise Haltung, weil sie sonst ihr natürliches Sozialverhalten verlieren.

    Größe: 30 bis 38 cm (Fähen) - 40 bis 46 cm (Rüden), plus Schwanzlänge von ca. 12 bis 19 cm, gestreckter Körper
    Gewicht: ca. 500 bis 800 g (Fähen) - ca. bis 1900 g (Rüden), jahreszeitlich schwankend
    Ernährung: tierische Nahrung, auch als Trockennahrung (Frettchen haben ein Raubtiergebiss)

    Frettchen (mustela putorius furo) sind Raubtiere aus der Familie der Marder und als domestizierte Form des Europäischen Iltis schon seit fast 2000 Jahren als "Jagdhelfer" bekannt.
    Das "Frettieren" genannte einsetzen zur Kaninchenjagd erfolgt so, dass die Frettchen direkt in die Kaninchenbauten gesetzt werden, um die Kaninchen den Jägern vor die Gewehre zu treiben.
    Ein weiterer Einsatzzweck war die Bekämpfung von übermäßigen Nagetierpopulationen.

    Im Pelzhandel spielte die Frettchenzucht bis in die 70-iger Jahre eine Rolle wegen der Beschaffenheit ihres Felles. Das ist zum Glück Geschichte.

    Heute werden Frettchen vermehrt als Heimtiere gehalten und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, weil die Tiere sehr zahm und zutraulich werden.

     

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    Allgemeines über Hamster

    Allgemeines über Hamster

    Nicht wie andere Haustiere, die schon seit Jahrhunderten in menschlicher Obhut gehalten wurden, hat der Hamster die Herzen der Menschen erobert. Dieser kleine Vierbeiner, der in sieben Gattungen von Mitteleuropa bis Asien vorkommt gehört zur Familie der Wühler (Cricetidae)

    Der heute in Liebhaberhand gehaltene Goldhamster wird nachfolgend als Syrischer Goldhamster (Mesocricetus auratus) bezeichnet. 1839 entdeckte der Zoologe G. Waterhouse den goldenen Hamster erstmalig in Syrien und verschickte das Skelett und das Fell eines Tieres an das Museum in London.
    Gleich danach geriet dieser Vierbeiner aber wieder in Vergessenheit bis 1930 Professor Aharoni von der Jerusalemer Universität in Nordsyrien bei Alleppo einen Bau mit 12 Hamsterjungen und deren Mutter aushob. Diese Tiere kamen an verschiedene Zoos und Universitäten in England und den USA. Hier wurden die Tiere erfolgreich nachgezüchtet. Die Verteilung dieser Nachkommen vollzog sich recht schnell und der kleine Goldy fand seinen Fanclub in der ganzen Welt. Durch gezielte (In) Zucht entstanden dann die verschiedenen Mutationen (Abweichung von der Urform in Fell und Farbe), die immer weiter durchgezüchtet oder besser gesagt gefestigt wurden.

    Es wird behauptet, dass sämtliche, in Gefangenschaft gehaltenen Tiere, von den 1930 importierten Hamstern, abstammen. Widersprüchliche Ansichten halten jedoch dagegen, dass weitere Tiere in Syrien gefangen und auch mit ihnen gezüchtet wurde. Egal wie, der Syrische Goldhamster hat sich in den letzten 70 Jahren zu einem der gefragtesten Haustiere entwickelt. Anders als andere Heimtiere, die direkt eingefangen und als Heimtiere gehalten und gezüchtet wurden, verdanken wir den Labors und Universitäten, einen Hausgenossen, der schon vielen Menschen, schöne Stunden bereitet hat.

     

    Es gibt drei Gruppen von Hamstern:

    1.Die Großhamster

    Hierzu zählt der Europäische Feldhamster (Cricetus cricetus).
    Diese farbenprächtigen Tiere erreichen eine Größe von bis zu 25cm und sind meistens ziemlich bissig.

    2.Die Mittelhamster

    Zu diesen zählen u.a. die Syrischen Goldhamster und ihre verschiedenen Zuchtformen (Langhaar, Rex, Schecken)

    3.Die Zwerghamster

    Diese Gruppe enthält mehrere Unterarten, wie z.B. den den Grauen Zwerghamster (Cricetulus migratorius), den Dschungarischen Zwerghamster (Phodopus sungorus, sungorus), Chinesischen Streifenhamster (Cricetulus griseus), den Campbell - Zwerghamster (Phodopus sungorus campbelli), den Eversmann Zwerghamster Allocricetulus eversmann), den Roborowski Zwerghamster (Phodopus roborovski), den Mausartigen Zwerghamster (Calomyscus ballwardi).

    Hamsters natürliche Lebensweise

    Der syrische Goldhamster lebt in seiner Heimat überwiegend in Steppen und Ebenen. In seinem Lebensraum fällt nicht viel Regen und die Temperaturunterschiede können sehr gewaltig sein. Ähnlich geht es auch den Zwerghamsterarten. Sie kommen oft in höheren Lagen und Gebirgen vor, dort ist es wesentlich kälter, trotzdem haben die Hamsterrassen sich an ihre Umgebung wunderbar angepasst.

    Allgemein legen Hamster unterirdische Bauten an, manchmal bis mehr als 2.50 m unter der Erde. Komplizierte Gänge haben sie gegraben um sich vor Witterungseinflüssen und Feinden zurückziehen zu können. Diese Bauten sind gut ausgepolstert um vor extremen Kälteeinbrüchen zu schützen. Hierin verschlafen sie den ganzen Tag um dann, wenn es dämmert und in der Nacht auf Futtersuche zu gehen, wobei sie oft kilometerlange Strecken zurücklegen. Die Goldhamster erklimmen hierbei auch höhere Pflanzen, wie Sonnenblumen um sich ihre Backentaschen zu füllen. Trotz ihrer ungeschickt aussehenden Kletterkünste, erreichen sie doch meistens ihr Ziel. Die Zwerghamster hingegen sind nicht so kletterfreudig, eher unbeholfen, das liegt an ihren behaarten Füßchen mit denen sie sich nicht so gut festklammern können. Ihrer Beweglichkeit tut dies jedoch keinen Abbruch. Sie sind im Gegensatz zu den Mittelhamstern auch häufiger am Tag unterwegs, dies liegt sicher auch an den kälteren Gebieten in denen sie leben.

    Meistens ist Futter sehr knapp, deshalb sammeln unsere Hamster in ihren Backentaschen bis zu 35 g Futter, das sie dann in die vorbereitete Vorratskammer schaffen, oder gleich im Bau verzehren. Besonders Weibchen die Jungen aufziehen, haben wenig Zeit zur Futtersuche, ihr Vorrat ist dadurch "lebenswichtig". Weibchen sind häufig aggressiver als Männchen, vielleicht liegt es daran, dass sie in der Natur die schwierigere Aufgabe übertragen bekommen haben. Die Jungen ziehen sie jedoch mit viel Liebe und Nestwärme bis zur Entwöhnung auf.

    Bei unserem heimischen Feldhamster, der in einen über Monate dauernden Winterschlaf (ruhe) verfällt, dienen auch diese angesammelten Vorräte dem Überleben. Immer wieder erwacht er aus seinem Schlaf um sich zu stärken.
    Beim ausheben eines Hamsterbaus wurden einmal fast 50 kg gesammeltes Futter gefunden.

    Der Syrische Goldhamster fällt bereits bei + 10 Grad in einen sogenannten Kälteschlaf. In Gefangenschaft gehaltene Goldhamster halten diesen Winterschlaf nicht, es wäre auch nicht gut, denn das könnte ihr Leben noch verkürzen. Aus diesem Grund ist auch darauf zu achten, dass die Temperaturen im Hamsterheim nicht zu weit absinken.

    Zwerghamster halten grundsätzlich keinen Winterschlaf, sie laufen in kälteren Zeiten jedoch nicht mehr so viel herum, nehmen aber dann auch deutlich an Gewicht ab.

    In "freier Wildbahn" ernähren sich Hamster überwiegend von Samen, Früchten, Grünzeug, Insekten, Larven, Spinnen und Gräsern. Der Feldhamster frisst auch noch Aas und kleine wirbellose Tierchen.

    Die Vorratskammern dienen zudem auch als "Gefrierfach" das die Nahrung schön frisch hält.

    Anhand von Duftdrüsen markieren diese Tiere ihr Revier. Die Goldhamster besitzen gleich zwei Drüsen an ihren Flanken, die gut zu erkennen sind, beim Zwerghamster gibt es nur eine in der Mitte des Bauches.. Durch den Duft können sich die Tiere identifizieren, außerdem ist dieser sehr nützlich, da Hamster nicht so gut sehen können. Männchen erkennen an diesem Duft, ob ein Weibchen brünstig ist, dann können sie sich ohne Gefahr nähern.

    Im Gegensatz zu der Sehkraft ist der Gehör- und Geruchssinn gut ausgeprägt.

    Der heimische Feldhamster und auch der Syrische Goldhamster sind Einzelgänger. Außer zur Paarungszeit dulden sie keine Partner und Artgenossen, sie fechten heftige Kämpfe aus und diese können dann bis zum Tod führen.
    Jungtiere, die miteinander aufgewachsen sind und ein bestimmtes Alter erreicht haben, dulden sich nicht mehr, dann muss jeder seinen eigenen Weg gehen.

    Die Zwerge unter den Hamstern sind wesentlich verträglicher, teilweise leben sie sogar in kleinen Gruppen zusammen (besonders der Roborowski Zwerghamster).

    Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Hamster & Co

     

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    Allgemeines über Hasen

    Allgemeines über Hasen

    Hasentiere oder Hasenartige (Lagomorpha) fassen als Ordnung die eigentlichen Hasen, die Kaninchen und die Pfeifhasen zusammen.

    Die Ordnung der Hasentiere wurde anfangs zu den Nagetieren gezählt.
    Allerdings zeigt die gespaltene Oberlippe deutlich sichtbar zwei Schneidezähne, die meißelartig gebildet sind, sich ständig abnutzen und auch nachwachsen.
    Insoweit die gleichen Merkmale wie bei den Nagetieren.
    Die Hasenartigen besitzen jedoch zwei in zweiter Reihe stehende kleine Schneidezähne, die sogenannten Stiftzähne, als deutlichstes Unterscheidungsmerkmal zu den Nagern.

    Hasentiere sind heute weltweit verbreitet.
    Die Vermehrung und die Zucht bereiten keine Probleme und auch die Ernährung ist nicht schwierig. Bereits in der Frühzeit wurden die Tiere als wichtige Nahrungs- und Felllieferanten gejagt und werden auch heute noch als "Nutztiere" gehalten.
    Eine Faunenverfälschung hat in Australien, Neuseeland und Südamerika stattgefunden, weil dort Kaninchen ausgesetzt wurden, die sich mangels natürlicher Feinde in diesen Erdteilen extrem vermehrt haben.

    Kaninchen werden heute in Europa in allen Farbschlägen gezüchtet und in Vereinen oder Bundesausstellungen einem breiten Publikum präsentiert. Dabei werden auch ständig neue Kreuzungen und Farben gezeigt.
    Die am meisten verbreiteten Rassen sind Angora- und Zwergkaninchen, Widder, Deutsche Riesen, Lohkaninchen und Blaue Wiener.

    Hasentiere in Gefangenschaft werden, zur Registrierung, meistens tätowiert.

     

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    Allgemeines über Hörnchen

    Allgemeines über Streifenhörnchen

    Name: Sibirisches Streifenhörnchen, meist Asiatische Streifenhörnchen (Tamias sibiricus, Burunduk). Es gibt aber auch amerikanische Streifenhörnchen (Chipmunks).
    Verw. Arten: Eichhörnchen, Grauhörnchen, Ziesel, Murmeltier...
    Vorkommen: Sibirien, Mongolei, China, Japan, vorzugsweise in Nadel und Mischwäldern
    Soziales: lebt in Kolonien mit eigenen Revieren. Zu beachten: Paarhaltung fast nicht möglich.
    Farben: Natur (braun), Weiß (Albinoartig), Zimt (starke Rotfärbung), Grau und angeblich Schwarz
    Größe: von der Nasen- bis zur Schwanzspitze 21 bis 25 cm, davon ist jedoch fast die Hälfte der buschig behaarte Schwanz
    Gewicht: zwischen 50 und 120g ? je nach Jahreszeit. In der Wohnung lebende Hörnchen haben geringere Gewichtsschwankungen.
    Alter: 6 bis 10 Jahre
    Tragzeit: ca. 4 Wochen, 3 bis 8 Junge (geschlechtsreif nach 11 Monaten)

    Haltung:

    Streifenhörnchen können sowohl in der Wohnung als auch ganzjährig in Aussenvolieren gehalten werden. Bei Aussenvolieren ist ein frostsicherer Schlafplatz zu beachten. Die Tiere vertragen keinen Zug. Sie sollten hell stehen, ohne permanent direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein.
    Streifenhörnchen leben in der Natur in Kolonien, in denen jedes Hörnchen sein eigenes Revier hat. Deshalb sollte auch bei der Haltung in der Wohnung bzw. im Außenbereich jedes Hörnchen seinen eigenen Käfig bekommen. Denn sonst kommt es früher oder später zu Revier-Verteidigungs-kämpfen, bei denen das unterlegene Hörnchen nicht selten verletzt oder sogar getötet wird. Wenn es überlebt, wird es sich meistens eingeschüchtert und unterdrückt verkriechen. Nur in Ausnahmefällen hat man das Glück, dass sich 2 Hörnchen über lange Zeit verstehen.

    Käfig:

    Der Käfig sollte die Mindestmaße 100cm Breite x 50cm Tiefe x 100cm Höhe haben, zu groß kann er nie sein. Am wichtigsten ist die Höhe, denn Hörnchen lieben es, die Äste hoch und runter zu flitzen und sich in erhöhten Positionen hinzusetzen. Er ist also schon ein richtiges Möbelstück. Man kann selber einen aus Holz oder Metall herstellen oder einen Vogelkäfig o.ä. kaufen (andere Nagerkäfige sind meistens zu klein). Zusätzlich sollte das Hörnchen möglichst häufig, am besten täglich, mehrere Stunden Freilauf haben, denn es hat einen sehr großen Bewegungsdrang.
    Der Käfig sollte mit vielen Ästen, Seilen, Hängematten, Kokosfaser- oder Jutematten u.ä. ausgestattet sein, damit viele Klettermöglichkeiten bestehen. Außerdem sollten einige Sitzbretter in verschiedenen Höhen angebracht werden und natürlich mind. 1 Schlafhäuschen, aber auch mehrere oder andere Versteckmöglichkeiten werden gerne angenommen.
    Als Käfigeinstreu nimmt man Kleintierstreu, Heu und zusätzlich eine Auflage Rindenmulch oder Waldbodeneinstreu. Die Einstreu darf ruhig sehr dick sein, damit das Tier auch graben kann.
    Streifenhörnchen sind Erdhörnchen, somit sollte auch eine Erdkiste zum Buddeln und Gänge graben nicht fehlen. Auch Kork- oder Bambusröhren werden gerne als Versteck oder einfach zum durchschlüpfen angenommen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einiges muss man ausprobieren, denn jedes Hörnchen hat seine Vorlieben. Natürlich darf der Käfig auch nicht zu vollgestopft sein.

    Nahrung:

    Hörnchen ernähren sich sehr abwechslungsreich und vielfältig. Papageienfutter kann man sehr gut mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Mais, Sojakernen, Buchweizen, Weizen, Gerste, Hafer, Haferflocken ergänzen. Dazu kommen Nüsse (keine Mandeln) wie z.B. Erd-, Hasel-, Wal-, Zirbel- oder Paranüsse. Sie sollten mit Schale gefüttert werden, damit die Hörnchen durchs Knabbern ihre nachwachsenden Zähne abnutzten können. Außerdem sollte eine kleine tägliche Portion Obst/Gemüse/Salat nicht fehlen. Auch da bieten sich alle Arten an. Das Hörnchen sucht schon raus, was es am liebsten mag und was gar nicht. Zusätzlich mögen sie sehr gerne lebende Insekten wie Mehlwürmer, Heuschrecken oder Heimchen. (Keine Schokolade, sie verklebt die Backentaschen) Den Bedarf an tierischem Eiweiß kann man auch durch Joghurt, Quark, Milch usw. decken. Was auf keine Fall fehlen darf ist ein Kalk- und ein Salz- und Mineral-Leckstein und natürlich täglich frisches Wasser.

    Krankheiten:

    Die Tiere werden eigentlich selten krank. Bei Jungtieren kann die "Wet Tail Desease" auftreten, eine Darmerkrankung, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Weiße Tiere haben vermehrt Augenprobleme. Häufiger sind Verletzungen durch Unfall. Man sollte sich nach der Anschaffung des Tieres nach einem Tierarzt umsehen, der Erfahrung mit diesen Tieren hat, da sie noch nicht so verbreitet sind wie Hamster oder Meerschweinchen. Aufpassen mit Zimmerpflanzen! Viele Fensterbrettpflanzen wie zum Beispiel der Philodendrohn und der Ficus sind giftig.

    Bedingungen:

    Man sollte sich gut überlegen, ob das Streifenhörnchen das richtige Tier für einen ist. Es ist sehr interessant, es zu beobachten, wenn es flink herumrennt, springt und klettert und geschickt die Nussschalen knackt, aber es ist keinesfalls ein Kuscheltier wie eine Katze oder ein Hund. Es kann sehr zahm werden (bei täglicher, geduldiger und intensiver Beschäftigung), aber es kann auch ein Leben lang recht scheu und schreckhaft bleiben. Selbst wenn es zahm ist, macht es dennoch, was es will. Beim Freilauf erkundet es unermüdlich die Umgebung, springt von Sessel zu Sessel, kriecht in jede Ecke und in jeden Schrank ? kurz gesagt: nichts ist vor ihm sicher. Auch Blumentöpfe gräbt es gerne um. Zum einen, um das Fell zu reinigen, zum anderen, um Nahrung zu verbuddeln. Außerdem hinterlässt es natürlich Spuren beim Nüsseknabbern, kleine Pfützchen und auch kleine Köttel, die sich aber leicht wieder entfernen lassen.

    Verhalten:

    Hörnchen sind tagaktive Tiere, d.h. meistens ziehen sie sich mit der Dämmerung zurück. Wer also nur abends zu Hause ist, hat nicht viel von ihnen. Außerdem hält es im Winter oftmals Winterruhe, manchmal sogar richtigen Winterschlaf. Dann sieht man es manchmal von Oktober bis März nur selten oder gar nicht.

    Bezogen auf die Jahreszeiten, gilt für im Haus gehaltene Streifenhörnchen:

    Sommer:   Keine Probleme
    Herbst:   Vereinzelt bissig, da das Tier von einem Futtersammeltrieb beherrscht wird. Jeder Mitbewohner wird als Futterkonkurrent oder ?dieb angesehen und angegriffen.
    Winter:   Vereinzelt gehen die Tiere in den Winterschlaf, manche halten Winterruhe, andere bleiben aktiv.
    Frühjahr:   Paarungszeit. Weibchen geben Lockrufe von sich (Pfeifen), die Böckchen erkennt man an stark geschwollenen Geschlechtsorganen. Auch hier geht das Verhalten von, Zurückziehen vom Menschen, bis zur Bissigkeit.

    Zusammenfassend ist festzustellen, dass Hörnchen sehr unterschiedliche Charaktere haben. Was bei einem zutrifft, kann bei einem anderem schon ganz anders sein ? wie beim Menschen auch.
    Wer sich zum Kauf entscheidet, sollte sich unbedingt vorher ausreichend über die Haltung kundig machen. Es gibt leider wenige Bücher. Internet-Besuche (das Suchwort: "Streifenhörnchen" führt zu vielen guten Seiten) oder Erkundigungen beim Züchter vervollständigen die Informationen.

    (Mit freundlicher Unterstützung von Silke Kohnert und Marc Simianer)

     

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    Allgemeines über Mäuse

    Allgemeines über Mäuse - Farbmäuse

    Wie bei allen Nagetieren (Rodentia) ist es sehr wichtig, das die Mäuse durch nagen an Ästen von ungespritzten Obstbäumen und ungiftigen Sträuchern, sowie hartem Brot, ihrem Nagetrieb nachkommen können, um so die ständig nachwachsenden Nagezähne scharf und gesund zu halten.
    Hauptsächlich sollte das Futter aus Körnern von Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Reis, Hanf, Sonnenblumenkernen, Grassamen und Leinsaat bestehen, welches der Zoofachhandel in bereits fertigen Mischungen anbietet.
    Zufüttern kann man Obst, wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren oder ungeschwefelte Rosinen. Wegen der Gefahr des Durchfalls aber nicht in größeren Mengen.
    Weitere leckere Sachen zur Nahrungsergänzung bietet das "Grünfutter" wie Eisbergsalat, Petersilie, Gurke, Rosenkohl oder Löwenzahn.
    Frisches Heu, das ebenfalls als Nahrung dient, sollte alle 2 bis drei Tage gegeben werden.
    Wasser kann durch eine außerhalb des Kleintierheimes angebrachte Trinkflasche angeboten werden oder, durch einen standfesten Tonnapf innerhalb des Käfigs. Auch für das Futter sollte ein standfester Tonnapf verwendet werden.

    Da Mäuse in Einzelhaltung sehr schnell vor sich hin vegetieren, sollten sie Artgerecht in Gruppen gehalten werden.
    Das sollte auch bei der Unterbringung bereits bedacht werden, indem ein möglichst großer Käfig oder ein Terrarium angeschafft wird. Ein Käfig sollte sehr enge Gitterstäbe haben, damit die kleinen Nager nicht "türmen" können. Der Fachhandel hält auch hier das nötige bereit und berät auch bei der Einrichtung, weil Mäuse als "Kletterkünstler" natürlich eine entsprechende Umgebung verlangen.
    Das können aber auch selbst gesammelte Steine und Zweige sein, oder die Pappröhren von Haushaltsrollen. Ebenfalls sehr geeignet sind, die in den Aquarienabteilungen des Zoofachhandels zu findenden, Lochgesteine. Fragen sie hier gezielt nach.

    Der Kauf der Farbmäuse sollte im guten Zoofachhandel erfolgen oder bei seriösen Züchtern.

     

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    Allgemeines über Meerschweinchen

    Allgemeines über Meerschweinchenverwandte (Cavioidea)

    Vorkommen: Mittel- und Südamerika
    Größe: bis zu 1 Meter (Wasserschwein)
    Gewicht: bis zu 50 kg (Wasserschwein)
    Lebensweise: Steppe, Wald, bis in Felsregionen und in Wassergebieten
    Ernährung: Pflanzen und Gräser, auch Wasserpflanzen und Kleintiere bei einigen Arten
    Tragzeit: 58 bis 120 Tage, je nach Art
    Zahl der Jungen: meistens 1 bis 4
    Höchstalter: 12 Jahre je nach Art

    Das Wildmeerschweinchen (Cavia aperea), bzw. die Unterart Perumeerschweinchen (Cavia cutleri), gilt als Stammvater unseres heutigen Hausmeerschweinchens.
    Das Verbreitungsgebiet der Wildmeerschweinchen reicht von Guyana bis Argentinien.
    Bereits die Inkas haben diese Tiere domestiziert. Die Ausbreitung nach Europa wurde durch die Spanischen Eroberer eingeleitet.
    In Europa sind Meerschweinchen darum bereits seit langer Zeit beliebte Haustiere, die in vielen Farben und Haarformen gezüchtet und auch auf Ausstellungen präsentiert werden.
    Die geselligen Meerschweinchen sind kurzbeinig, gedrungen und haben kurze Ohren.

    Leider werden die domestizierten Formen der Meerschweinchen auch heute noch als Versuchstiere in der Arzneimittelforschung und in der kosmetischen Industrie eingesetzt.

    Auch die Wasserschweine (Hydrochoerus) sind Verwandte der uns bekannten Hausmeerschweinchen. Die Tiere sind dem Leben in Sumpf und Wasser angepasst, erkennbar vor allem durch die mit -halben- Schwimmhäuten verbundenen Zehen. Wasserschweine wirken plump und schwer. Das wird unterstrichen durch den kurzen Hals und die kurzen Ohren. Der Lebensraum sind Flüsse, Seen und Moore, in denen sich die Tiere hauptsächlich von Wasser- und Uferpflanzen ernähren.
    Bei Gefahr sind sie in der Lage durch tauchen zu entkommen.
    Das Brasilien - Wasserschwein, mit dem Verbreitungsgebiet Brasilien und Paraguay dürfte dabei mit einer Körperlänge von über 1 Meter und einem Gewicht von bis zu 50 kg der größte Vertreter seiner Rasse sein. In Zoologischen Gärten wurde eine Lebensdauer von bis zu 12 Jahren erreicht.

    Weitere Arten sind die Brasilianischen Tieflandmeerschweinchen (Cavia aperea), der im tropischen Südamerika heimische Moko (Kerodon Rupestris), ein klettergewandter Felsbewohner, und die Maras oder Pampashasen, die in Südargentinien heimisch sind.
    Der hasenähnliche, große Mara (Dolichotis Patagona), wird häufig in Zoologischen Gärten freilaufend gehalten.

     

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    [ 15.10.2014 | ZooNetz.de | Impressum | AGB | info@zoonetz.de ]

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