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    Ratgeber Gesundheit (Nager)

    1. Impfschutz für Kaninchen
    2. Krankheitsvorbeuge bei Meerschweinchen
    3. Kokzidien bei Kaninchen
    4. Vorsicht Hitzestau!
    5. Staupe auf dem Vormarsch
    6. Vorsicht Hautpilze!
    7. Verdauungsstörungen bei Meerschweinchen und Kaninchen

     

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    Impfschutz für Kaninchen

    Schutzimpfungen spielen in der Tiermedizin eine bedeutende Rolle bei der Verhütung von Infektionskrankheiten. Durch ihre konsequente und regelmäßige Anwendung sind verlustreiche, seuchenhafte Erkrankungen in den Hunde- und Katzenpopulationen selten geworden. Doch nicht nur Hunde und Katzen brauchen Impfschutz. Auch Hauskaninchen, ob im Außenstall gehalten oder in der guten Stube, sind von Infektionskrankheiten bedroht, die nur durch regelmäßige Impfung abzuwehren sind.

    Die Myxomatose oder Kaninchenpest ist eine verlustreiche Seuche, die vor allem unter den Wildkaninchen sehr verbreitet ist. Wer zwischen Mai und Oktober bei einem Spaziergang auf ein scheinbar zahmes Kaninchen trifft, hat vermutlich ein Myxomatose-Opfer vor sich. Man erkennt es an starken Schwellungen der Augenlider, die das Tier nahezu erblinden lassen. Der Kopf kann unförmig aufgetrieben sein durch teigig bis feste Schwellungen vor allem an Nase, Lippen und Ohren. Meist sind auch massive Atembeschwerden sichtbar und hörbar.

    Tierfreunde sollten bei einer solchen Begegnung den Impuls unterdrücken, das Tier zu Hause gesund zu pflegen. Die Erkrankung ist tödlich. Auch dem Tierarzt bleibt keine andere Möglichkeit, als das Tier von seinem Leiden zu erlösen. Wer gar selbst Kaninchenhalter ist, könnte einen solchen Entschluß bitter bereuen. Der Myxomatose-Erreger, ein Virus, kann durch direkten Kontakt, aber auch unreine Hände des Menschen leicht auf das geliebte Haustier übertragen werden. Auch sollte kein Grünfutter aus solchen Krankheitsarealen an Hauskaninchen verfüttert werden. Diese Schutzmaßnahmen reichen jedoch nicht. Denn der Hauptübertragungsweg von Wild- auf Hauskaninchen ist der über Stechmücken. Da diese Überträger nur schwerlich aus dem Lebensbereich der Haus- und Heimkaninchen zu verbannen sind, ist die rechtzeitige Impfung im Frühjahr der beste Schutz für diese Tiere. Die Impfung ist fünf bis sechs Monate wirksam und schützt somit über einen Stechmückensommer. Sie muß dann im folgenden Frühjahr erneuert werden. Wer Kaninchen in Gebieten hält, die wegen stehender Gewässer und milder Winter nur kurze Zeit stechmückenfrei sind, sollte seine Tiere zweimal jährlich impfen lassen.

    Die Chinaseuche, eine weitere spezielle Virusinfektion der Kaninchen, ist erst seit 1988 in Deutschland bekannt. Sie ist seither hauptsächlich in Zucht- und Mastbeständen aufgetreten, nachdem sie über infizierte Angorakaninchen aus China nach Europa gelangte. Bislang zählte diese Erkrankung zu den anzeigepflichtigen Seuchen, da sie bei Ausbruch zu hohen Tierverlusten führt. Erstickungskrämpfe, Nasenbluten und rascher Tod sind die Merkmale dieser Infektionskrankheit. Eine Behandlung durch den Tierarzt ist nicht möglich. Die Impfempfehlung der Veterinärbehörden an die betroffenen Halterkreise sind weitgehend umgesetzt worden. Auch der private Kaninchenhalter sollte sein Tier durch jährliche Impfung schützen, da bislang nicht ausgeschlossen werden kann, daß auch diese Erkrankung durch Stechmücken übertragen wird.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    Krankheitsvorbeuge bei Meerschweinchen

    Meerschweinchen sind als Heim- und Spieltiere außerordentlich beliebt - nicht zuletzt weil sie hinsichtlich ihrer Haltungs- und Pflegeansprüche als komplikationslos gelten. Doch treten gerade beim Meerschweinchen eine Reihe von Erkrankungen auf, die durch einfache vorbeugende Maßnahmen verhindert werden können.

    Meerschweinchen sind ebenso wenig wie der Mensch in der Lage, Vitamin C zu bilden und sind auf die Zufuhr des Vitamins mit der Nahrung angewiesen. Gerade in den grünfutterarmen Wintermonaten muß daher auf eine ausgewogene Fütterung geachtet werden. Das übliche Fertigfutter muß unbedingt durch aromatisches Heu, Obst und Gemüse ergänzt werden. Handelsübliche Trockenfuttermischungen sind zwar mit Vitaminen angereichert, zugesetztes Vitamin C verliert aber bereits nach neun bis zwölf Wochen Lagerzeit seine Wirksamkeit. Daher sind Vitaminzusätze zum Trinkwasser im Winter unbedingt erforderlich.

    Vitamin C Mangel führt bei Meerschweinchen ebenso wie beim Menschen zu Skorbut. Erkrankte Tiere leiden unter Gelenk- und Muskelentzündung, einer hartnäckigen Entzündung im Bereich der Lippenwinkel, unter Zahnfleischentzündung und Zahnverlust.

    Grundsätzlich sollten Meerschweinchenbesitzer die Zahngesundheit ihrer Schützlinge im Auge haben. Zahnfehlstellungen sind durch das lebenslange Zahnwachstum und fehlende Nagemöglichkeiten beim Meerschweinchen leider weit verbreitet. Wichtig ist es, hartes, altes Brot oder Obstbaumzweige zum Benagen anzubieten, um eine gleichmäßige Abnutzung der Zähne zu gewährleisten. Sowohl die Schneidezähne als auch die Backenzähne sollten regelmäßig vom Tierarzt auf korrektes Wachstum überprüft werden.

    In ihrer südamerikanischen Heimat leben Meerschweinchen in Höhen bis zu 4200 Meter. Die karge Nahrung muß durch Graben und Scharren auf hartem Untergrund beschafft werden. Dadurch nutzen sich die Krallen der Tiere ständig ab. In der Käfighaltung gibt es diese Möglichkeit nicht. Die Krallen müssen regelmäßig gekürzt werden, da sie sonst in die Fußballen einwachsen können und nur schwer zu behandelnde Abszesse verursachen können.

    Nicht selten kommen beim Meerschweinchen Darmparasiten vor. Kokzidien sind einzellige Lebewesen, die in der Darmschleimhaut des Meerschweinchens parasitieren. Mangelnder Appetit, glanzloses Haarkleid und Durchfall sind die Folge. Besonders bei Jungtieren kann der Kokzidienbefall zum Tode führen. Daher sollte insbesondere bei neugekauften Meerschweinchen eine Kotuntersuchung beim Tierarzt veranlasst werden.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    Kokzidien bei Kaninchen

    Die Kokzidiose gehört zu den bedeutendsten parasitären Erkrankungen des Kaninchens, da sie praktisch in jeder Haltungs- und Nutzungsform vorkommt. Kokzidien sind Einzeller, die in den Zellen der Darmschleimhaut (Darmkokzidiose) oder der Gallengänge (Leberkokzidiose) schmarotzen. Sie entwickeln sich in einem mehrphasigen, komplizierten Zyklus, an dessen Ende sogenannte Oocysten mit dem Kot ausgeschieden werden. Diese reifen innerhalb von ein bis sechs Tagen in der Einstreu und werden dann als infektionstüchtige Stadien von den Tieren aufgenommen. Für Jungtiere stellt das verschmutzte Gesäuge der Häsin eine gefährliche Infektionsquelle dar.

    Viele Kaninchen sind mit den Erregern der Darmkokzidiose latent infiziert, das heißt sie scheiden die Erreger in großen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Belastung der Tiere durch Infektionen, Transportstreß oder Fütterungsfehler, bricht die Erkrankung aus.

    Bei geringgeradigem Befall verläuft die Erkrankung symptomlos. Sind aber ausgedehnte Darmschleimhautbezirke durch die Kokzidienbesiedlung entzündet, kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und ausgenutzt werden. Die erkrankten Tiere verlieren an Gewicht und leiden unter schleimigem bis blutigem Durchfall. Ist die Darmflora geschädigt, können sich auch bakterielle Infektionen ausbreiten, die mit starker Gasbildung im Darm einhergehen. Jungtiere erkranken am schwersten. Unter ihnen kann die Sterblichkeitsrate bis 100 Prozent betragen.

    Bei der Leberkokzidiose steht eine ausgedehnte Entzündung der Gallengänge und eine Leberschwellung im Vordergrund. Damit verbunden ist eine schwere Störung des Allgemeinbefindens. Die Tiere magern ab, Durchfälle sind aber selten. Bei dieser Form der Kokzidiose sind ältere Tiere stärker betroffen als Jungtiere. Nach einem Krankheitsverlauf von mehreren Wochen kann auch die Leberkokzidiose tödlich enden.

    Durch mikroskopische Kotuntersuchung weist der Tierarzt die Erkrankung nach. Zur Therapie werden Sulfonamidpräparate eingesetzt. Der Infektionskreislauf muß durch gründliche Käfighygiene und Desinfektion unterbrochen werden. In größeren Beständen verhindern Bodenlaufgitter, daß infektiöser Kot oder infizierte Einstreu aufgenommen wird. Die in der Heimtierhaltung übliche Einstreu muß täglich ausgewechselt werden. Eine gründliche Käfigdesinfektion mit kochendem Wasser tötet Oocysten zuverlässig ab.

    Die in die Umwelt abgegebenen Oocysten sind sehr widerstandsfähig, so daß die Einschleppung in einen kokzidienfreien Bestand nicht nur über zugekaufte Tiere, sondern auch über Frischfutter und mangelhaft gereinigte Futternäpfe und Käfige erfolgt. Größtmögliche Sauberkeit ist zur Vorbeugung besonders wichtig. Grünfutter und Heu sollten grundsätzlich nicht mit der Einstreu in Berührung kommen und über Futterraufen angeboten werden.

    Für neu zugekaufte Tiere empfiehlt sich zunächst die Unterbringung in einem separaten Käfig, bis eine Kotuntersuchung die Kokzidienfreiheit bestätigt oder eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt ist.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    Vorsicht Hitzestau!

    Wenn sich das Thermometer jenseits der 25-Grad-Grenze einpendelt und die Sonne erbarmungslos niederbrennt, fühlen sich doch nur eingefleischte Sonnenanbeter in ihrem Element. Unsere Haustiere gehören in der Regel nicht zu dieser Gruppe. Fehlt ein kühleres Schattenplätzchen oder ist die Frischluftzufuhr oder das Trinkwasserangebot nicht ausreichend, entsteht in den kleinen Tierkörpern ein Wärmestau, der dann rasch die Symptome eines Hitzschlags nach sich zieht. Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln sind erste Alarmzeichen, die vom Tierbesitzer sofortiges Handeln verlangen. Bringen Sie Ihr Tier in den Schatten, besser noch in einen kühleren Innenraum, bieten Sie frisches Trinkwasser an und sorgen Sie für Frischluft. Bei Krämpfen, Atemnot oder gar Bewußtlosigkeit besteht akute Lebensgefahr. Bedecken Sie das Tier mit feucht-kalten Tüchern und bringen Sie es schnellstmöglich zum Tierarzt. Achten Sie beim Transport auf ausreichende Luftzirkulation.

    Hitzschlaggefährdet sind vor allem ältere Hunde und Katzen, besonders wenn sie bereits ein Herzleiden haben, sowie hochträchtige und ganz junge Tiere. Sie sollten nicht der sengenden Mittagshitze ausgesetzt werden. Körperliche Aktivitäten sollten auch bei robust erscheinenden Tieren auf die kühleren Tageszeiten verlegt werden.

    Zu den häufigsten Hitzeopfern gehören Kaninchen, Meerschweinchen und Ziervögel, deren Käfige oder Freigehege im Laufe des Tages der vollen Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Der Käfigstandort muß so gewählt werden, daß permanent eine natürliche Schattenquelle zur Verfügung steht. Die handelsüblichen kleinen Schutzhäuschen aus Sperrholz sind als alleinige Schattenspender nicht ausreichend. Weit verbreitet ist zudem der Irrglaube, Kaninchen und Meerschweinchen benötigen kein Trinkwasser. Dieser Irrtum kann im Hochsommer für die Tiere tödliche Folgen haben.

    Erhöhte Hitzschlaggefahr droht allen Tieren, die in diesen Tagen im Auto transportiert werden müssen. Autofahrten mit Haustieren erfordern daher sorgfältige Vorbereitung. Planen Sie für längere Autofahrten die kühleren Tages- oder Nachtzeiten ein. Ergänzen Sie Ihr Reisegepäck um einen ausreichenden Vorrat an Trinkwasser und mehrere, möglichst helle Tücher, die bei Sonneneinstrahlung angefeuchtet werden und als kalte Kompressen oder verdunstungsaktive Käfigabdeckung dienen können. Vermeiden Sie auch kürzere Transportfahrten, wenn der Wagen durch längeres Stehen überhitzt ist und lassen Sie Ihr Tier auch nicht für kurze Zeit im geparkten Fahrzeug zurück. Offene Fensterspalten sind bei hochsommerlichen Temperaturen kein ausreichender Klimaschutz.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    Staupe auf dem Vormarsch

    Extra-Information zum Thema Staupe

    Bis in die späten sechziger Jahre hinein war die Staupe auf dem Gebiet der damaligen Bundesrepublik eine häufige Infektionskrankheit bei Hunden. Erst durch konsequente Impfungen verlor diese Erkrankung ihren Schrecken und galt in den letzten Jahren als quasi ausgerottet. In den letzten Monaten geisterte sie dann aber wieder massiv durch die Presse. Schnell war das Bild einer "neuen Hundepest" gemalt und Tierhalter wie Züchter nachhaltig verunsichert. Was steckt nun hinter dieser Hysterie?

    In der Tat sind in den letzten sechs bis acht Monaten bundesweit vermehrt Fälle von Hundestaupe aufgetreten Die Ursachen hierführ sind derzeit noch nicht eindeutig geklärt. In der Diskussion sind Tierimporte aus dem osteuropäischen Raum, eine zunehmende Impfmüdigkeit oder eine spontane Änderung der in der freien Natur vorkommenden Virusstämme, gegen die unsere bisher verwendeten Impfstoffe möglicherweise keinen vollständigen Schutz bieten. Sicher ist bisher nur, daß die Krankheit wieder beobachtet wird. Ein Grund zur Hysterie besteht aber nicht. Dennoch ist Vorsicht geboten. An der Staupe erkranken neben Hunden, vor allem Nerze, Wiesel, Frettchen, Marder, Robben und Kleinbären. Im Verlauf der Infektionen treten verschiedene Symptome wie Fieber, Erbrechen, Durchfälle, eitriger Nasen- und Augenausfluß, Hirnhautentzündungen mit Muskelkrämpfen und schließlich eine übermäßige Verhornung der Nase und der Zehballen auf. Erkrankte Tiere können die einzelnen Symptome allein oder in verschiedenen Kombinationen durchleiden. Die Behandlung einer Staupeinfektion ist schwierig und ihr Erfolg hängt weitgehend von den betroffenen Organsystemen ab. Die Aussichten auf Ausheilung einer Nervenstaupe sind gering.

    Vor diesem Hintergrund kommt einer vorbeugenden Impfung gegen Staupe eine besondere Bedeutung zu. In den letzten Jahren wurde immer häufiger dazu übergegangen, gegen Staupe nur alle zwei Jahre zu impfen, da unter normalen Bedingungen der Impfschutz etwa solange besteht. Manche Tierhalter haben auf die Impfung ganz verzichtet oder nur Welpen geimpft. In Zeiten eines erhöhten Infektionsrisikos sollte aber wieder auf einen lückenlosen Impfschutz geachtet werden. Dies beinhaltet eine Impfung der Welpen im Alter von sieben bis acht Wochen mit einer Wiederholungsimpfung nach vier Wochen. Nur dieses, als Grundimmunisierung bezeichnete zweimalige Impfen der Welpen garantiert einen belastbaren Impfschutz. Damit dieser Schutz aufrechterhalten bleibt, sind jährlich Auffrischungen notwendig. Besteht ein besonderes Infektionsrisiko, können Welpen vor Erreichen des Mindestimpfalters oder kranke Tiere, die nicht geimpft werden können, durch die Injektion eines Immunserums geschützt werden. Diese als passive Immunisierung bezeichnete Injektion ersetzt aber nicht die aktive Impfung. Und nur die veranlaßt das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern, die das Tier dann vor einer Staupeinfektion schützen. Schauen Sie in den Impfpapieren nach, wann Ihr Hund zuletzt gegen Staupe geimpft wurde. Ist die Impfung älter als 12 Monate, sollte zur Sicherheit nachgeimpft werden. Achten Sie auch beim Kauf oder bei der Übernahme eines Hundes darauf, daß das Tier ordnungsgemäß geimpft wurde. Im Zweifelsfalle fragen Sie den Tierarzt und lassen die Impfungen gegebenenfalls nachholen. Bei Tieren, die aus dem Ausland eingeführt werden, vergewissern Sie sich, ob eine amtstierärztliche Einfuhruntersuchung durchgeführt wurde. Auch bei Einfuhren, die nicht aus dem osteuropäischen Raum stammen oder bei der Übernahme eines Tieres aus einer einheimischen Zucht ist eine Untersuchung immer ratsam.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    Vorsicht Hautpilze!

    Fast alle Haus- und Nutztierarten können von Hautpilzen befallen werden. Die mikroskopisch kleinen Organismen siedeln sich im Fell und auf der Haut an und erzeugen Tausende von Pilzsporen, die der Weiterverbreitung dienen. Sowohl durch direkten Kontakt als auch durch Pflegeutensilien, Futtermittel, Decken und andere Gegenstände kann die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen und vom Menschen aufs Tier übertragen werden.

    Bei erkrankten Tieren finden sich als typische Hautveränderungen kreisrunde haarlose Stellen, hauptsächlich am Kopf, am Hals, in Ohrnähe oder an den Gliedmaßen. Sie sind mit Schuppen oder Borken belegt und zur geschlossenen Felldecke hin mit einem roten, entzündeten Randsaum begrenzt. Teilweise können diese Veränderungen mit deutlichem Juckreiz verbunden sein.

    An derart vorgeschädigten Hautstellen haben auch Bakterien leichtes Spiel und können das Krankheitsbild deutlich komplizieren. Darüber hinaus gibt es auch atypische Verlaufsformen, die je nach Tierart, Pilzart und Abwehrlage des Tieres variable Hautveränderungen hervorrufen. Deshalb sollten alle Tiere mit deutlichen Hautveränderungen frühzeitig tierärztlich untersucht werden. Da auch nicht übertragbare Hautkrankheiten vergleichbare Krankheitsbilder zeigen können, ist zur Diagnose in aller Regel eine Laboruntersuchung erforderlich.

    Beim Menschen beginnt die Erkrankung mit einem rötlichen, linsengroßen schuppigen und juckenden Fleck, meist an Unterarmen, Beinen oder im Gesicht, der nach außen wächst, während die Mitte abheilt. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, entstehen zahlreiche solcher Herde, die landkartenartig zusammenfließen können. Am behaarten Kopf können rundliche, kahle, grauweiß beschuppte Flecken entstehen.

    Zur Behandlung bei Tier und Mensch stehen pilz- und sporenabtötende Salben, Lotionen, Sprühlösungen und Tabletten zur Verfügung. Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

    Vorbeugend sollte auf besondere Hygiene im Umgang mit hauterkrankten Tieren geachtet werden.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    Verdauungsstörungen bei Meerschweinchen und Kaninchen

    Kaninchen und Meerschweinchen sind empfindliche Kostgänger

    Als Pflanzenfresser besitzen Meerschweinchen und Kaninchen ein hochkompliziertes Verdauungssystem, das dem des Pferdes vergleichbar und ebenso störanfällig ist. Die Tiere haben einen nur schwach bemuskelten Magen, der zum Weitertransport der Nahrung in den Darm nur wenig beitragen kann. Daher muß ständig Nahrung aufnenommen werden, damit das nachdrängende Futter den Nahrungsbrei in den Darm weiterschieben kann. Der Dünndarm, in dem ein überwiegend enzymatischer Verdauungsprozess stattfindet, ist mit drei Metern beim Kaninchen bzw. eineinhalb Metern beim Meerschweinchen extrem lang. Ein großer Blinddarm beherrbergt unzählige Mikroorganismen, die die mit der Nahrung aufgenommene Rohfaser durch Vergährung aufschließen. Im Grimmdarm wird dem Verdauungsbrei Wasser entzogen. So entstehen die arttypischen Kotbällchen, die der Enddarm ausscheidet.

    Ist die Nahrungsaufnahme der Tiere behindert, die Bewegung ihres Darmes einschränkt, die Bildung und Abgabe von Verdauungsenzymen gestört oder die Zusammensetzung des Darminhaltes verändert, führt dies innerhalb kürzester Zeit zu Verdauungsstörungen. In deren Folge können auch Herz, Kreislauf und Atmung beeinträchtigt werden.

    Besonders dramatisch verlaufen die akuten Magenblähungen und Magenüberladungen. Sie machen sich durch Unruhe der Tiere und Nahrungsverweigerung bemerkbar. Als Zeichen starker Schmerzempfindung knirschen die Tiere mit den Zähnen. Ihre Bauchdecken sind stark gespannt. Im weiteren Verlauf kommt es zu Atemnot und Kreislaufversagen.

    Die Magenblähung oder Trommelsucht wird hauptsächlich durch Verfütterung leicht gärfähiger Futtermittel ausgelöst. Dazu gehört feuchtes oder selbsterhitztes Grünfutter, Kohlgewächse, zu kaltes oder angefaultes Futter. Die Magenüberladung entsteht, wenn sich die Tiere an nicht rationiertem, quellfähigem Kraftfutter überfressen.

    Zur Rettung solcher Patienten ist Eile geboten. Die volksübliche Bauchschmerzbehandlung mit Wärmeflasche darf hier keinesfalls Anwendung finden. Die Wärme würde eventuelle Gärprozesse noch zusätzlich anregen. Sofortiger Futter- und Einstreuentzug, Verabreichung von Tierkohle an geblähte Tiere und vorsichtige Bauchmassage sind die angemessenen Notmaßnahmen, die vom Tierbesitzer eingeleitet werden können. Aufgabe des sofort verständigten Tierarztes ist es, durch krampflösende, schmerzstillende, kreislaufstabilisierende und gasbindende Medikamente die lebensbedrohende Situation zu entspannen.

    Zur Vorbeugung ist es wichtig, nur einwandfreies und gut temperiertes Saftfutter anzubieten und die Tiere, besonders im Frühjahr, langsam und in kleinsten Rationen an frisches Grünfutter zu gewöhnen. Auf die gleiche Weise kann auch die Verträglichkeit von Kohlgewächsen erreicht werden. Vorsicht bei jungem Klee! Er wird von den Tieren gierig aufgenommen, ist aber stark gärfähig.

    Gutes Heu und frisches Wasser müssen zur freien Aufnahme ständig zur Verfügung stehen, während Körnerfutter auf zwei Eßlöffel pro Tier und Tag rationiert werden sollte.

    Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)

     

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    [ 07.11.2011 | ZooNetz.de | Impressum | AGB | info@zoonetz.de ]

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